Aufgrund einer exorbitanten Mieterhöhung musste das Restaurant von der Wiesenstraße weg und fand in der Löwengasse mindestens eine doppelt so große Räumlichkeit. Trotzdem: spontan einen Platz zu ergattern ist ab Donnerstag unmöglich, hier sollten mind. 30min Wartezeit eingeplant werden. Doch es lohnt sich wenn man weiß was einen erwartet. Hingehen und am besten mindestens zu viert wegen der Portionen...ach egal einfach hingehen.

Ich liebe Essen! Wenn ich in anderen Städten bin, vermisse ich eine Übersicht guter Adressen zum Schlemmen. I love food. So I scratched my own itch creating something I am missing when travelling to other places.
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Tuesday, February 21, 2017
Luigi & Lugana - Restaurant Nummer 16
Meine sechs Besuche in diesem noch jungen Jahr sind wie alle seit 2004 - exzellent. Die wuselige Atmosphäre, die mit viel gutem Olivenöl, Knoblauch und Pecorino angereicherte Pasta mit Bauchspeck oder Reh oder Hirsch oder, oder, oder... Und die hausgemachten Würstchen, die Flugentenbrust, das Lammfilet und das Tiramisu. Riesenportionen und von jeder Zutat eher etwas "zuviel" und damit genau richtig. Man traut sich das fast gar nicht zu sagen, aber das ist für mich der beste Italiener und definitiv der allerbeste Sarde Deutschlands! Liegt wohl daran, dass ich es mit Blick auf Pasta eher herzhaft und würzig mag. Gekoppelt mit der immer herzlichen Laura und dem humorvollen Vincenzo sind dies hier immer bewegende Abende.
Tuesday, October 18, 2011
Nochmal besucht: Restaurant Nummer 16 (Luigi & Luana)
Rezension meines ersten Besuches vom Mai 2011 (deutsch) - Review of my first visit from May 2011 (english)
zuletzt besucht: Freitag, 14.10.2011Wo: Wiesenstraße 52, 60385 Frankfurt am Main
Info: Tel: 069 46 45 91
Es wurde mal wieder Zeit. Es wird ja langsam knackig kalt und warum sollte man dann nicht eine vertraute und gemütliche Umgebung für ein ausgiebiges Abendessen aufsuchen. Ein guter Freund aus dem Süden Deutschlands ist zu Besuch und da ich ihm schon seit Jahren von diesem Restaurant vorschwärme ist die Wahl diesmal klar. Ich rufe einen Tag vorher an um mir die gewohnte Antwort abzuholen: " Von halbe sieben bise achte habbe wir Plazze für swei Persona, danach sind wir katastrophal ausgebucht. Also speta einfach vorbei komme!"
Ist geritzt: Wir trudeln gegen 21:15 Uhr in ein bis auf den letzten Platz volles Restaurant ein und treffen auf weitere hungrige Leidgenossen, die bereits auf einen Tisch warten. Die dreiviertel Stunde Wartezeit vertreiben wir úns am Tresen mit dem gewohnt leckeren und bis zum Glasrand eingeschenkten roten Vino de la casa. Am Tresen werden dann auch 2 Barhocker frei und wir sind gespannt wie auf dieser schmalen Fläche unser Essen Platz finden soll. Natürlich bestelle ich Bekanntes, schließlich soll meine Empfehlung keine Enttäuschung beim Angereisten auslösen. Wir wählen den Salat Murisceddu - natürlich nur für eine Person - und die Tria combinazioni, also Pasta, Gemüse und Lammrückenfilets.
Allein der Blick meiner Begleitung bei Ankunft der Gerichte ist den Besuch schon wert. Diesmal wählen wir anstelle der Spaghetti mit Hackfleischsauce della Casa die Spaghetti Pesto zur Tria combinazioni und was soll man sagen: Dieses Restaurant setzt einem beständig Spitzenqualität vor und verdutzt fragt man sich warum der eben verschlungene Happen noch besser schmeckt als der Letzte. Die Pesto, leider oft in Sahne erstickt und mit billigem Öl zubereitet, ist herrlich lecker. Man erkennt auf den ersten Blick, dass der Basilikum frisch geschnitten und mit Knoblauch, Peccorino und Olivenöl von hoher Qualität angemacht wird.
Wir wollen unbedingt einen Nachtisch, denn schließlich sitzen wir unmittelbar neben dem Kühlregal voller Tiramisu, Schokoladenmousse und Panacotta. Wir entscheiden uns für Tiramisu - aber zum Mitnehmen. Es stellt sich heraus, dass meine Idee das Tiramisu bereits während des Essens zu reservieren, sofern wir diese verwirklicht hätten, vernünftig gewesen wäre:
"Tut unse leide, bereits vobestellte, ausverkauft".
Dies gilt auch für das Schokoladenmousse und daher nehmen wir gezwungenermaßen die Panacotta mit Fruchtsauce, bezahlen knappe € 55 exklusive Getränke für Portionen, die für 3 gereicht hätten, trinken den Ramazotti aufs Haus und bringen unsere Panacotta schnell in den häuslichen Kühlschrank.
Zur Panacotta: Wahnsinn! Das sind glückliche Pfunde, die man sich wieder abtrainieren darf.
"Das ist das beste italienische Essen, dass ich außerhalb gegessen habe", sagt mein Kumpel. Ich darf nun wohl häufigeren Besuch aus dem Süden erwarten....
Tuesday, June 28, 2011
Weder Pizza noch Bolognese: Restaurant Nummer 16 (Luigi & Luana)
Rezension meines zweiten Besuches vom Oktober 2011 (deutsch) - Review of my second visit from Oct 2011 (english)
zuletzt besucht: ende Mai 2011
Wo: Wiesenstraße 52, 60385 Frankfurt am Main
Info: Tel: 069 46 45 91
Wo: Wiesenstraße 52, 60385 Frankfurt am Main
Info: Tel: 069 46 45 91
Nummer 16: "Numäh sächszehn..halloo!"
Ich: "Ja hallo, könnte ich für heute Abend einen Tisch für 2 Personen reservieren?"
Nummer 16: "Hehe...aaaales voll...vielleischte an de Baar?
Ich: "Klar, bis heute Abend"
Wenn man Glück hat, geht der Dialog so aus! Meistens, und gerade mit mehr als 2 Personen, besteht eigentlich kaum eine Chance so spontan einen Tisch so zu bekommen.
Kitsch pur: Fotos aus der Heimat, Korbflaschen und ausgestopfte Tiere! Willkommen im familiengeführten Restaurant Nummer 16 - Meinem Lieblingsitaliener der Stadt oder sollte ich sagen: Meinem Lieblingssarden? Das Restaurant befand sich früher an der Rohrbachstraße Nummer 16 und hat daher seinen Namen.
Ob damals, so habe ich mir sagen lassen, oder heute, was ich aus eigener Erfahrung weiß: Das was hier aufgetischt wird hat es in sich. Die gewohnten Pastavariationen wie Bolognese, Napoli oder Arrabiata sucht man hier vergebens - zum Glück! Sardische Küche ist deftiger, herzhafter und würziger als das was man vom "Italiener um die Ecke" so gewohnt ist.
Spanferkel möchte man auf Sardinien wohl nicht sein, da man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Teller umgeben von süffiger Spaghetti, hausgemachter Hackfleischsauce sowie Gemüse landet und als Gericht "Spaghetti Nummer 16 für 2 Personen" (21 €) dem Gast serviert wird. Wer jetzt bei dem Preis stutzig wird, dem sei gesagt: Die Portion reicht für 3 Personen! Noch ein bisschen geriebenen Ziegenkäse drauf - Fragen nach Parmesan, Cola, Fanta und anderen nichtsardischen Produkten werden mit einem bemitleidenden Lächeln beantwortet - und schon kann das Schlemmen losgehen.
Sollte jemand Lust auf Fleisch haben, dem sei gesagt, dass die Auswahl reichlich ist. Sehr zu empfehlen ist die Tria Combinazione für 2 Personen: 2 butterzarte Lammrückenfilets mit Gemüse sowie Pasta mit Hackfleischsauce della casa! (€ 28)
Wer Weißwein und Rotwein mag, ist mit dem Hauswein wunderbar bedient. Nur anstoßen kann man mit ihm nicht. Warum? Weil hier eben wie bei Mama nicht gekleckert sondern geklotzt wird und das Glas dermaßen voll eingeschenkt wird, dass man erst mal abschlürfen muss um laut: "Salute" zu rufen.
Langsam signalisiert der Magen: Ich kann nicht mehr. Wer kann es ihm verdenken, haben wir doch als Vorspeise einen Salat Murisceddu (15 €), den man zu zweit mit Blick auf die kommenden Speisen lieber als einfache Portion nehmen sollte, angemacht mit herrlichem Pfefferdressing und Thunfisch verputzt.
Während das nette und aufmerksame Personal, dem man übrigens die Familienzugehörigkeit ansieht, die Gäste mit schlaraffenlandgroßen Portionen versorgt, überlegen wir ob unser Magen noch Platz für einen Nachtisch bietet. Sollte man das Glück haben noch eine der selbstgemachten Portionen Tiramisu frisch gekühlt aus der Vitrine zu ergattern, kann man sich auf ein - starkes aber angenehm rumlastiges - Mascarponerlebnis freuen.
Uhhh...wir platzen! "Zahlen bitte!" Vincenzo, der jeden Tag selbst hier isst, kommt und listet atemberaubend schnell aus dem Stehgreif auf was wir hatten und fragt:" Grappa, Ramazotti oder Espresso?" Mit dem Ramazotti im Magen bezahlen wir gut angelegte 40 Euro (exklusive Getränke) - für die wir nahezu zu viert hätten Essen können -und freuen uns auf einen langen Verdauungsspaziergang. Wir kommen wieder - wie so oft!
Ich: "Ja hallo, könnte ich für heute Abend einen Tisch für 2 Personen reservieren?"
Nummer 16: "Hehe...aaaales voll...vielleischte an de Baar?
Ich: "Klar, bis heute Abend"
Wenn man Glück hat, geht der Dialog so aus! Meistens, und gerade mit mehr als 2 Personen, besteht eigentlich kaum eine Chance so spontan einen Tisch so zu bekommen.
Kitsch pur: Fotos aus der Heimat, Korbflaschen und ausgestopfte Tiere! Willkommen im familiengeführten Restaurant Nummer 16 - Meinem Lieblingsitaliener der Stadt oder sollte ich sagen: Meinem Lieblingssarden? Das Restaurant befand sich früher an der Rohrbachstraße Nummer 16 und hat daher seinen Namen.
Ob damals, so habe ich mir sagen lassen, oder heute, was ich aus eigener Erfahrung weiß: Das was hier aufgetischt wird hat es in sich. Die gewohnten Pastavariationen wie Bolognese, Napoli oder Arrabiata sucht man hier vergebens - zum Glück! Sardische Küche ist deftiger, herzhafter und würziger als das was man vom "Italiener um die Ecke" so gewohnt ist.
Spanferkel möchte man auf Sardinien wohl nicht sein, da man mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Teller umgeben von süffiger Spaghetti, hausgemachter Hackfleischsauce sowie Gemüse landet und als Gericht "Spaghetti Nummer 16 für 2 Personen" (21 €) dem Gast serviert wird. Wer jetzt bei dem Preis stutzig wird, dem sei gesagt: Die Portion reicht für 3 Personen! Noch ein bisschen geriebenen Ziegenkäse drauf - Fragen nach Parmesan, Cola, Fanta und anderen nichtsardischen Produkten werden mit einem bemitleidenden Lächeln beantwortet - und schon kann das Schlemmen losgehen.
Sollte jemand Lust auf Fleisch haben, dem sei gesagt, dass die Auswahl reichlich ist. Sehr zu empfehlen ist die Tria Combinazione für 2 Personen: 2 butterzarte Lammrückenfilets mit Gemüse sowie Pasta mit Hackfleischsauce della casa! (€ 28)
Wer Weißwein und Rotwein mag, ist mit dem Hauswein wunderbar bedient. Nur anstoßen kann man mit ihm nicht. Warum? Weil hier eben wie bei Mama nicht gekleckert sondern geklotzt wird und das Glas dermaßen voll eingeschenkt wird, dass man erst mal abschlürfen muss um laut: "Salute" zu rufen.
Langsam signalisiert der Magen: Ich kann nicht mehr. Wer kann es ihm verdenken, haben wir doch als Vorspeise einen Salat Murisceddu (15 €), den man zu zweit mit Blick auf die kommenden Speisen lieber als einfache Portion nehmen sollte, angemacht mit herrlichem Pfefferdressing und Thunfisch verputzt.
Während das nette und aufmerksame Personal, dem man übrigens die Familienzugehörigkeit ansieht, die Gäste mit schlaraffenlandgroßen Portionen versorgt, überlegen wir ob unser Magen noch Platz für einen Nachtisch bietet. Sollte man das Glück haben noch eine der selbstgemachten Portionen Tiramisu frisch gekühlt aus der Vitrine zu ergattern, kann man sich auf ein - starkes aber angenehm rumlastiges - Mascarponerlebnis freuen.
Uhhh...wir platzen! "Zahlen bitte!" Vincenzo, der jeden Tag selbst hier isst, kommt und listet atemberaubend schnell aus dem Stehgreif auf was wir hatten und fragt:" Grappa, Ramazotti oder Espresso?" Mit dem Ramazotti im Magen bezahlen wir gut angelegte 40 Euro (exklusive Getränke) - für die wir nahezu zu viert hätten Essen können -und freuen uns auf einen langen Verdauungsspaziergang. Wir kommen wieder - wie so oft!
PS: Ihr seid zu zweit und wollt nicht lange grübeln?
Dann bestellt: 1 * Salat Murisceddu, 1* Spaghetti Nummer 16 für 2 Personen oder 1 * Tria Combinazioni für 2 Personen, Tiramisu
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